Febr.-März 2018

10 Thesen für ein Comeback der Kirche

Das „Mission Manifest“

Von Bernhard Meuser, Johannes Hartl und Karl Wallner (Hg.)

 „Mission Manifest“ ist die Bezeichnung für einen Aufruf engagierter Katholiken, der Krise des kirchlichen Lebens in unseren Pfarreien mit neuem missionarischen Schwung entgegenzutreten. In zehn Thesen formulieren sie ihre Vision und laden dazu ein, das Manifest zu unterschreiben und mitzumachen. Die Verfasser sind Michael Prüller, Markus Wittal, P. Karl Wallner OCist, Sophia Kuby, Maxi Oettingen, Marie-Sophie Maasburg, Johannes Hartl, Bernhard Meuser, Martin Iten, Katharina Fassler-Maloney und P. Hans Buob SAC. In einem gleichnamigen Buch[1] sind die Thesen weiter entfaltet, um in allen, die dem heutigen Glaubensabfall nicht gleichgültig gegenüberstehen, ein Feuer zu entfachen. Es bildet die offizielle Grundlage für eine Glaubenskampagne, an der sich fast 100 Gemeinschaften und Bewegungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz beteiligen. weiter...


Kernpunkte eines missionarischen Aufbruchs

Mut zu neuen Wegen

Von Bernhard Meuser

Bis 2011 war Bernhard Meuser (geb. 1953) Leiter des Pattloch Verlags. Schon zu dieser Zeit hatte er das große Anliegen, den katholischen Glauben zeitgemäß zu vermitteln. Die Bücher, die er selbst verfasste, behandeln vor allem spirituelle Themen. Für junge Menschen fand er eine verständliche, mitreißende Sprache und initiierte schließlich die deutsche Ausgabe des Jugendkatechismus YouCat. Als Leiter der YOUCAT-Foundation engagiert er sich nun für verschiedenste Initiativen zur Neuevangelisierung. Er ist überzeugt, dass die Kirche ohne einen neuen missionarischen Aufbruch keine Zukunft haben kann. Ihm schwebt eine junge Generation von Christen vor, die Jesus in den Mittelpunkt ihres Lebens stellen und bereit sind, für den Aufbau des Reiches Gottes ihre ganze Existenz in die Waagschale zu werfen.[2] weiter...


Zum „Mission Manifest“

Jesus ist der Retter

Von Erich Maria Fink

Pfarrer Erich Maria Fink befürwortet das „Mission Manifest“ und sieht in ihm eine einzigartige Chance, unterschiedliche Kräfte für einen missionarischen Aufbruch in der Kirche sensibel zu machen und zu bündeln. Er beginnt seinen Beitrag mit dem Hinweis, dass er das Manifest selbst unterzeichnet hat. Gleichzeitig betrachtet er die Initiative auf dem Hintergrund seiner langjährigen Erfahrung als Seelsorger in Deutschland sowie in Russland.[3] weiter...


Vom Segnen

Von Weihbischof Andreas Laun

Die Kirche ist dazu berufen, ein Segen zu sein. Sie nimmt jede Gelegenheit wahr, zu segnen und Gottes Gnade auf die Menschen herabzurufen. Weihbischof Dr. Andreas Laun gibt jedoch zu bedenken, dass die Kirche eine Grenze einhalten muss. Sie darf durch den Segen nicht den Eindruck erwecken, einen falschen Weg zu bestätigen. weiter...


Betrachtung des syrischen Dichters Cyrillonas (4. Jh.)

Hymnus über die Fußwaschung

Von Peter Dyckhoff  

 „Die Stunde Jesu“ ist der Titel eines neuen Büchleins von Pfarrer Dr. Peter Dyckhoff. In 16 Kapiteln spannt er den Bogen von den Worten Jesu „Meine Stunde ist noch nicht gekommen“ auf der Hochzeit von Kana bis zur Himmelfahrt. Schwerpunkt ist die Erfüllung „seiner Stunde“ im Pascha-Mysterium. Nachfolgend das Kapitel über die Fußwaschung als Zeichen des umfassenden, absoluten Engagements des Erlösers für uns Menschen mit einer kurzen Betrachtung des syrischen Diakons und Dichters Cyrillonas aus dem 4. Jahrhundert.[4] weiter...


Ein Heide findet zum Glauben an Jesus Christus

Der Hauptmann Longinus

Von Ludwig Mödl  

Prälat Dr. Ludwig Mödl (geb. 1938), em. Professor für Pastoraltheologie in München, hat ein neues Büchlein mit dem Titel „Passionsgestalten“ herausgebracht. Er versetzt sich in die einzelnen Personen hinein, welche Zeugen des Leidens und Sterbens Jesu geworden sind. Aus ihrer Perspektive deutet er die Leidensgeschichte für uns heute. Eine dieser Gestalten ist der heidnische Hauptmann, der nach dem biblischen Bericht Jesus mit der Lanze durchbohrt hat. Longinus, wie er in der Tradition der Kirche heißt, hat zum Glauben an Jesus Christus gefunden und wird als Heiliger verehrt. Prälat Mödl fragt sich, wie der Hauptmann die Hinrichtung Jesu erlebt hat. Was ging in ihm vor, als er die sieben Worte Jesu am Kreuz vernahm? Wie wirkte das Verhalten Jesu auf ihn? Was hat ihn am meisten verwundert, ja in Staunen versetzt? Wie kam er schließlich zum Glauben? Aus den Meditationen, die Prälat Mödl bei Exerzitien vorgetragen hat, ist nachfolgend das Kapitel über Longinus wiedergegeben.[5] weiter...


Fatima und die junge Bundesrepublik (Teil 4)

Marianischer Frühling am Beispiel Köln

Von Dorothea und Wolfgang Koch  

In der vierten Folge der Artikelserie „Fatima und die junge Bundesrepublik“ geht das Ehepaar Koch auf den marianischen Frühling ein, der mit der Weihe des Rheinlands an das Unbefleckte Herz Mariens im Jahr 1948 begonnen habe. Gleichzeitig sei mit der Verkündigung des Dogmas von der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel 1950 eine gewaltige Gnadenquelle aufgebrochen, welche auch die Herzen der deutschen Bevölkerung erfasst und verwandelt habe. Ein großes Verdienst käme dabei Kardinal Frings von Köln zu, der sich durch Einwände von protestantischer Seite nicht habe beirren lassen. Besonders der Aufbruch unter den jungen Menschen habe sein Vertrauen auf das übernatürliche Wirken und das mütterliche Eingreifen der Gottesmutter bestätigt. An seiner Seite habe Konrad Adenauer diese Hoffnung geteilt und in sein politisches Handeln eingebracht. weiter...


Konkursverwaltung oder Aufbruch in eine neue Zukunft? (Teil 2)

Sauerteig für das Leben der Pfarrei

Von Wolfgang Marx  

Pfarrer Wolfgang Marx (geb. 1935) sieht keinen Grund zur Resignation. Trotz leerer Kirchen und zunehmender Entfremdung großer Teile der Getauften vom christlichen Glauben ist er von Zuversicht erfüllt. Die Hoffnung schöpft er aus den konkreten Erfahrungen, die er im Lauf von über 40 Jahren mit dem „Neokatechumenalen Weg“ in seiner eigenen Pfarrei St. Philipp Neri in München-Neuperlach gemacht hat. Die unübersehbare Krise der Kirche betrachtet er als mächtigen Ruf, das konkrete Leben in den Pfarreien nach dem Vorbild und dem Geist der Urkirche zu erneuern. Entscheidend ist für ihn der Aufbau einer echten Glaubensgemeinschaft, in der ein missionarisches Bewusstsein lebendig ist. Das mehrstufige Katechumenat für Erwachsene, wie es das II. Vatikanum herausgestellt hat, kann nach seiner Überzeugung zum Sauerteig werden. weiter...


Nahtod-Erlebnisse

„Wenn das Licht kommt…“

Von Anna Roth

Die Theologin Anna Roth aus Königswinter hat sich mit neueren Publikationen über Nahtod-Erfahrungen befasst und das Thema in ihr Vortragsprogramm aufgenommen. Sie zeigt auf, dass solche Erfahrungen sowohl für die Betroffenen als auch für uns alle wertvolle Erkenntnisse über den Sinn des Lebens und die Bedeutung des Sterbens vermitteln können. weiter...


[1] Johannes Hartl / Karl Wallner / Bernhard Meuser: Mission Manifest – Die Thesen für das Comeback der Kirche, Klappenbroschur, 240 S., € 20,-- (D), ISBN 978-3-451-38147-8, Bestellung: www.herder.de
[2] Johannes Hartl / Karl Wallner / Bernhard Meuser: Mission Manifest – Die Thesen für das Comeback der Kirche, Klappenbroschur, 240 S., € 20,-- (D), ISBN 978-3-451-38147-8, Bestellung: www.herder.de
[3] Johannes Hartl / Karl Wallner / Bernhard Meuser: Mission Manifest – Die Thesen für das Comeback der Kirche, Klappenbroschur, 240 S., € 20,-- (D), ISBN 978-3-451-38147-8, Bestellung: www.herder.de
[4] Peter Dyckhoff: Die Stunde Jesu, geb., 208 S., € 14,95 (D), € 15,40 (A), Verlag. Media Maria: Tel. 07303-9523310, Fax: 07303-9523315, E-Mail: buch@ media-maria.de – Das Buch erscheint Ende Februar, Vorbestellung ist möglich!
[5] Ludwig Mödl: Passionsgestalten, geb., 144 S., € 13,95 (D), € 14,40 (A), Vlg. Media Maria: Tel. 07303-9523310, Fax: 07303-9523315, E-Mail: buch@ media-maria.de –Das Buch erscheint Ende Februar, Vorbestellung ist möglich!