Nachfolgend lediglich die Überschriften und Hinführungen zu den einzelnen Beiträgen.

Die letzten drei Nummern von Kirche heute sind jeweils noch nicht online gestellt.
Die vollständige Ausgabe können Sie hier bestellen.

Juni 2018

Bekenntnis der Bayerischen Staatsregierung zum Kreuz

Ein Fanfarenstoß

Von Erich Maria Fink

Der bayerische „Kreuz-Erlass“ hat zu heftigen Debatten geführt. Pfarrer Erich Maria Fink setzt sich mit der Frage auseinander, wie wir als Christen eine solche politische Entscheidung aufnehmen sollten. Einerseits begrüßt er den Vorstoß als wertvolles Zeugnis politischer Verantwortungsträger in einer zunehmend säkularisierten Gesellschaft, andererseits ruft er in Erinnerung, worauf Kirche und Staat in ihrem Verhältnis zueinander achten müssen und welche Aufgabe dabei den beiden Seiten jeweils zukommt. weiter...


Bischof Voderholzer und Regionalbischof Weiss, Regensburg, zum Kreuzstreit:

Ökumenisches JA zum Kreuz

Von Bischof Rudolf Voderholzer und Regionalbischof Hans-Martin Weiss, Regensburg

In einer gemeinsamen Stellungnahme vom 3. Mai 2018 haben sich Bischof Dr. Rudolf Voderholzer und Regionalbischof Dr. Hans-Martin Weiss, Regensburg, ausdrücklich für den bayerischen Kreuz-Erlass ausgesprochen. Mit einem „Ökumenischen JA“ begrüßen Sie die Initiative von Ministerpräsident Dr. Markus Söder und danken den Politikern für ihr Bekenntnis. Die vielfache Kritik in der Debatte um das Kreuz in öffentlichen Räumen staatlicher Einrichtungen weisen sie zurück. weiter...


Bekenntnis zur Identität

Von Markus Blume

Kaum jemand hat den bayerischen „Kreuz-Erlass“ in der Öffentlichkeit so leidenschaftlich verteidigt wie Markus Blume (geb. 1975). Der evangelisch-lutherische Unternehmer und Familienvater von zwei Kindern ist seit 2008 CSU-Abgeordneter im Bayerischen Landtag und seit dem 14. März 2018 Generalsekretär der CSU. Nachfolgend einige Auszüge aus seinem Redebeitrag im Bayerischen Landtag am 26. April 2018. weiter...


Benedikt XVI. über den christlichen Kulturraum Europas

„Die Freiheit befreien“

Von Georg Gänswein

Am 11. Mai 2018 wurde in der ehrwürdigen Sala Zuccari im Senat der Italienischen Republik mit Antonio Tajani, dem Präsidenten des Europäischen Parlaments, und Giampaolo Crepaldi, dem Erzbischof von Triest, ein neues Buch mit politischen Texten von Benedikt XVI. vorgestellt. Es trägt den Titel „Die Freiheit befreien. Glaube und Politik im dritten Jahrtausend“.[1] Eine kleine Sensation: Darin findet sich auch ein bislang unveröffentlichter Aufsatz Benedikts zum Thema „Die Multiplikation der Rechte und die Zerstörung des Rechtsbegriffs“, den er 2014 in Reaktion auf ein Buch des italienischen Philosophen und Politikers Marcello Pera verfasst hatte. Nachfolgend der Vortrag, den Erzbischof Georg Gänswein zu diesem Anlass gehalten hat (dokumentiert von CNA dt./EWTN News). weiter...


Botschaft Jesu an die Mystikerin Rozalia Celakowna

„Inthronisation Jesu Christi“ als König von Polen

Von P. Mieczyslaw Piotrowski SChr

Im Jahr 1975 gründete P. Tadeusz Myszczynski von der Gesellschaft Christi (1914-1991) in Polen die Zeitschrift „Liebt einander!“, die zunächst nur in polnischer Sprache erschien. Inzwischen ist sie zu einem weltweiten Instrument der Neuevangelisierung geworden, das von der Kirche unterstützt und in 20 Sprachen verbreitet wird, darunter auch auf Deutsch. In der Januar-Ausgabe dieses Jahres veröffentlichte P. Mieczyslaw Piotrowski SChr, der Chefredakteur der Zeitschrift, einen ungewöhnlichen Beitrag über die Botschaften Jesu an die Dienerin Gottes Rozalia Celakowna (1901-1944) und deren Bedeutung für die polnische Geschichte. Anlass war ein Ereignis, das am 19. November 2016 in Łagiewniki, dem Krakauer Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes, stattfand. Der polnische Episkopat erfüllte einen Wunsch Jesu, der in den genannten Botschaften an Rozalia Celakowna eine zentrale Rolle spielt, und vollzog in Anwesenheit von Staatspräsident Andrzej Duda und Ministerpräsidentin Beata Szydło eine sog. „Inthronisation Jesu Christi“ als König von Polen. Sowohl der kirchenpolitische Akt selbst als auch die damit verbundenen Prophezeiungen haben großes Aufsehen erregt. weiter...


Rückblick auf die Vergebungsbitte der Kirche im Jubiläumsjahr 2000

„Die Reinigung des Gedächtnisses“

Von Anton Štrukelj

Prof. Dr. Anton Štrukelj hält die Vergebungsbitte, die der hl. Papst Johannes Paul II. im Jubiläumsjahr 2000 öffentlich ausgesprochen hat, für ein wichtiges Ereignis. Er sieht in ihm einen Schlüssel für das richtige Verständnis der Kirche überhaupt. Über Jahre hinweg hatte der Papst diesen Schritt vorbereitet und ihn wiederholt als „Reinigung des Gedächtnisses“ bezeichnet. Er war überzeugt, dass die Kirche durch dieses Eingeständnis ihres Versagens in der Vergangenheit nichts einbüßt, sondern vor der Welt an Glaubwürdigkeit nur gewinnen und dadurch umso fruchtbarer wirken kann. Prof. Strukelj, der selbst an der Entstehung des Dokuments „Erinnern und Versöhnen“ beteiligt war, stellt den bleibenden Sinn des Ereignisses heraus, indem er die entscheidenden Aussagen zur liturgischen Vergebungsbitte im Jahr 2000 in Erinnerung ruft und auf anschauliche Weise zusammenstellt. weiter...


Zum Umgang mit passiver und aktiver Sterbehilfe

Dem Leben dienen

Von Ralph Weimann

Papst Johannes Paul II. hat in seiner Enzyklika Evangelium Vitae (25. März 1995) von einer sich ausbreitenden „Kultur des Todes“ gesprochen. Seine Worte haben sich als prophetisch erwiesen. Wir werden heute von einer gesellschaftspolitischen Entwicklung überrollt, auf die das Christliche immer weniger Einfluss hat. Beispiel für einen Dammbruch in Deutschland ist das einschneidende Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig vom 2. März 2017: Assistierter Suizid wird im „Ausnahmefall“ erlaubt, wobei die Ausnahmefälle nicht umgrenzt werden. Ralph Weimann (geb. 1976), promoviert in Theologie und Bioethik, rät in diesem Zusammenhang zu einer Weitung der Perspektive, zu welcher der Glaube Wesentliches beiträgt. Die ganze Debatte um Euthanasie und Sterbehilfe kann nur dann zielführend sein, wenn klar ist, wer der Mensch ist und worin seine Würde besteht. Nachfolgend ein Auszug aus seinem Vortrag zum Thema: „Der Beichtvater und die Herausforderungen von Euthanasie und Sterbehilfe“. weiter...


Fatima und die junge Bundesrepublik (Teil 7)

Diözesansynode im Marianischen Jahr 1954

Von Dorothea und Wolfgang Koch

Maria steht mit ihrer mütterlichen Liebe und Fürsorge für ein harmonisches und fruchtbares Miteinander. Kardinal Frings legte mit der Art seiner Amtsführung ein beeindruckendes Zeugnis dafür ab, wie sich seine persönliche marianische Spiritualität auf seinen Hirtendienst auswirkte. Die Durchführung der Diözesansynode im Jahr 1954 geschah – noch vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil – in einem ausgesprochen kollegialen Geist, der den zukünftigen Weg des Erzbistums prägen sollte und durchaus für die synodale Zusammenarbeit auf allen Ebenen des kirchlichen Lebens in unserer heutigen Zeit beispielhaft sein kann. Die Dokumentation der Synode bestätigt darüber hinaus, wie sehr Kardinal Frings von der Liebe zur Gottesmutter durchdrungen war und beständig aus der tiefgründigen Quelle der Fatima-Botschaft schöpfte. Prof. Dr. Wolfgang Koch und seine Frau Dorothea lassen in ihrem siebten Beitrag zur Artikelserie über den Aufstieg Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg erkennen, welch hohen Stellenwert sie dem Thema einer würdigen Feier der Liturgie für die religiöse Erneuerung beimessen. weiter...


Fast drei Jahrzehnte nach dem Krieg sind Katholiken in Bosnien und Herzegowina in ihrer Existenz bedroht

„Eine Blamage für Europa“

Interview von Tobias Lehner mit Bischof Franjo Komarica

Seit 23 Jahren schweigen die Waffen in Bosnien und Herzegowina. Doch das Land gleicht einem Pulverfass, erklärt Bischof Franjo Komarica. Der 72-Jährige leitet die Diözese Banja Luka im Norden des Landes – und ist ein Freund klarer Worte, besonders wenn es um die katholische Minderheit geht. Den europäischen Regierungen wirft er Versagen vor: Sie verschlössen die Augen vor einer Entwicklung, die eine gemeinsame Tagung der österreichischen und bosnischen Bischöfe im März so formulierte: „In vielen Teilen des Landes sind die Katholiken vom völligen Verschwinden bedroht.“ Die Bischöfe machten damit auf einen Umstand aufmerksam, der in der europäischen Öffentlichkeit wenig bekannt ist: Bis zu 10.000 Katholiken verlassen jährlich ihre Heimat. Gründe sind wirtschaftlichen Unsicherheit wie religiöse Diskriminierung. Auch den Kriegsvertriebenen werde eine Rückkehr unmöglich gemacht, berichtet Bischof Komarica. Die Päpstliche Stiftung „Kirche in Not“ steht den bedrängten Katholiken Bosniens und Herzegowinas zur Seite. Mit Bischof Komarica sprach Tobias Lehner, Referent für Öffentlichkeitsarbeit bei „Kirche in Not“ Deutschland.[1] weiter...


Kleine Verständnishilfe für das derzeitige Pontifikat

Die „franziskanische“ Werteskala

Von Wilhelm Dresbach

Wilhelm Dresbach ist ein engagierter katholischer Diplom-Theologe, der mit seiner soliden, nach konservativen Werten ausgerichteten Meinung nicht hinter dem Berg hält. Gegen Fehlentwicklungen in Kirche und Gesellschaft erhebt er mutig seine Stimme. Seit vielen Jahren greift er sachlich und argumentativ in Diskussionen ein. Selbst einen Papst Johannes Paul II. konnte er kritisieren, wenn er der Ansicht war, der Lebensschutz müsste noch deutlicher verteidigt werden. Umso mehr erstaunt nun seine Stellungnahme zum derzeitigen Pontifikat, die er selbst als „kleine Verständnishilfe“ bezeichnet. Eine gekürzte Fassung. weiter...

 

Signifikante Aussagen im 8. Kapitel von „Amoris laetitia“

Von Papst Franziskus

weiter...


Kongress „Freude am Glauben“ vom 20.-22. Juli 2018 in Fulda

„Selbstbewusst mit Christus“

Von Hubert Gindert

Das „Forum Deutscher Katholiken“ will papst- und kirchentreue Katholiken zusammenführen. Als es im Jahr 2000 von Prof. Dr. Hubert Gindert (geb. 1933) gegründet wurde, stand es unter dem Vorzeichen des Pontifikats Johannes Pauls II. und zielte darauf ab, die Anliegen des Papstes in Deutschland zur Geltung zu bringen. Wichtigste Veranstaltung des Forums ist der Kongress „Freude am Glauben“, der seit 2001 jährlich stattfindet. Federführend ist bis heute Prof. Dr. Gindert, der das diesjährige Programm kurz vorstellt. weiter...


[1] Benedikt XVI./Joseph Ratzinger: Die Freiheit befreien. Glaube und Politik im dritten Jahrtausend. Mit einem Vorwort von Papst Franziskus und einem bisher unveröffentlichten Text von Benedikt XVI. Hsrg. von Pierluca Azzaro und Carlos Granados (Benedikt XVI./Joseph Ratzinger: Schriften aus meiner Feder, Bd. 2), Herder, Freiburg 2018, 22,– Euro.
[2] Ein aktuelles 2-teiliges Fernsehinterview „Der Heimat beraubt – Katholiken in Bosnien und Herzegowina“ mit Bischof Franjo Komarica und dem Journalisten und Buchautor Winfried Gburek finden Sie in der Mediathek von „Kirche in Not“ (die Beiträge sind auch kostenfrei, zzgl. Versandkosten, bestellbar unter kontakt@kirche-in-not.de): www.kirche-in-not.de/app/mediathek/play/sItem/0020002854 (Teil 1) www.kirche-in-not.de/app/mediathek/play/sItem/0020002858 (Teil 2)