Die letzten drei Nummern von Kirche heute sind jeweils noch nicht online gestellt.
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November 2025
Liebe Leserinnen und Leser
Von Erich Maria Fink und Thomas Maria Rimmel
Der bekannte Journalist Daniel Wirsching, der in zahlreichen deutschsprachigen Medien publiziert, schrieb in einem Artikel vom 16. August 2025: „Nach 100 Tagen im Amt weiß die Welt nach wie vor nicht genau, wofür Leo steht: Er ist Phänomen und Phantom zugleich.“ Ein Phänomen sei er, weil er bislang sowohl von konservativer als auch von progressiver Seite bejubelt werde, ein Phantom, weil er nicht wirklich zu greifen sei. Doch der Applaus könne nicht ewig dauern. Denn, so Wirsching, „der Papst wird sich bald erklären müssen“. Und dann komme auch Papst Leo nicht umhin, irgendwo anzuecken.
Mit der Erhebung des hl. John Henry Newman zum Kirchenlehrer hat Papst Leo XIV. deutlich gezeigt, wofür er steht. In diesem Heiligen scheinen die Konturen des derzeitigen Pontifikats selbst auf. Seit 100 Jahren vereint John Henry Newman sowohl traditionsbewusste Katholiken als auch Anhänger des Aufbruchs der Kirche in die Moderne, wie er schließlich im Zweiten Vatikanischen Konzil einen verbindlichen Ausdruck gefunden hat. Seine klare Positionierung zum päpstlichen Lehramt und zu den Dogmen der Kirche verband Newman mit einem weitsichtigen Verständnis für den dynamischen Charakter der Lehrentwicklung. Diesen offenen Blick, der ihn letztlich zum Kirchenlehrer werden ließ, verdankte er seiner persönlichen Bekehrungs- und Lebensgeschichte. Sie führte ihn über das anglikanische Christentum zum apostolischen Fundament der römisch-katholischen Kirche. Doch diesen Schritt musste er sich hart erkämpfen, letztlich auf dem Weg einer persönlichen Gewissensentscheidung. So blieb für ihn die subjektiv-personale Dimension des Glaubens immer ausschlaggebend, sowohl in seinem Bildungskonzept als auch in seinem Kirchenverständnis.
Aus diesem Grund vertrat John Henry Newman schon im 19. Jahrhundert die Auffassung, dass die Kirche bei der Ausgestaltung ihrer Lehre alle Bereiche des kirchlichen Lebens, das heißt alle Beteiligten in den Blick nehmen müsse, also nicht nur die Hirten in ihrer von Gott gegebenen Autorität, sondern auch die Theologen und vor allem die Gläubigen selbst. Dafür geriet er in den Verdacht der Häresie, doch es ist genau der Weg, den Papst Franziskus mit der Betonung des synodalen Charakters der Kirche als ihre zentrale Aufgabe für das dritte Jahrtausend herausgestellt hat. Und Papst Leo XIV. bekennt sich nun eindeutig zu diesem Weg, nicht zur Veränderung der Lehre durch demokratische Abstimmungen, sondern zur Transformation des kirchlichen Lebens und der Verwirklichung der missionarischen Sendung aller Gläubigen.
Auch mit seiner Apostolischen Exhortation „Dilexi te“ über die Liebe zu den Armen zeigt Papst Leo, wofür er steht. Er bekennt sich zum Weg seines Vorgängers, der sich eine „arme Kirche und eine Kirche für die Armen“ wünschte. So hatte es Papst Franziskus bereits bei seiner ersten Audienz ausgedrückt. Und Papst Leo versucht nun mit seinem Aufruf, durch die Hinwendung zu den Armen in der Heiligkeit zu wachsen, alle ins Boot zu holen.
Schließlich nützte Papst Leo auch das „Jubiläum der marianischen Spiritualität“ am 11. und 12. Oktober 2025, um zu zeigen, wofür er steht. Besonders betonte er die Demut Mariens und die Bedeutung ihres „Magnifikats“ für jeden Dienst in der Kirche. Die Geschichte zeige, wie die Hochmütigen im Herzen zerstreut und die Mächtigen vom Thron gestürzt würden und wie die Reichen leer ausgingen. Die marianische Spiritualität verpflichte uns, die Hungernden mit Gaben zu beschenken, die Niedrigen zu erheben und auf die machtvollen Taten Gottes zu vertrauen. Und dabei zitiert Papst Leo immer wieder Ermahnungen aus Dokumenten von Papst Franziskus.
Liebe Leserinnen und Leser, mögen Papst Leo und der neue Kirchenlehrer John Henry Newman jeden von uns inspirieren und ermutigen! Mit einem aufrichtigen Vergelt’s Gott für Ihre Unterstützung (IBAN: DE46 7116 0000 0001 1905 80), auf die wir angewiesen sind, wünschen wir Ihnen einen gesegneten November.
Was uns der heilige John Henry Newman als Kirchenlehrer heute sagen kann
Ein glaubwürdiger Zeuge von höchster Aktualität
Von Roman A. Siebenrock
Papst Leo XIV. hat das Hochfest Allerheiligen, den 1. November 2025, gewählt, um den hl. Kardinal John Henry Newman (1801-1890) zum Kirchenlehrer zu erheben. Was uns dieser Heilige aus dem 19. Jahrhundert, der nun 38. Kirchenlehrer in der 2000-jährigen Geschichte der katholischen Kirche, heute zu sagen hat, erschließt auf einfühlsame Weise Prof. Dr. Roman Anton Siebenrock (geb. 1957). Der Innsbrucker Dogmatikprofessor (2006-2022) kann als herausragender Experte für das Lebenswerk und das Erbe des neuen Kirchenlehrers bezeichnet werden. 1993 promovierte er in Tübingen bei Professor Peter Hünermann über Kardinal John Henry Newman und ist seit 2003 Vorsitzender der Internationalen Deutschen Newman-Gesellschaft. In seinem Beitrag bietet er zunächst ein eindrückliches Lebensbild und entfaltet schließlich die wichtigsten Impulse, die vom Leben des hl. John Henry Newman ausgehen, in drei Schritten: Bekehrung, Gewissen und Entwicklung. weiter...
Den Glauben bewahren mit dem hl. John Henry Newman
Zur Bildungsphilosophie des neuen Kirchenlehrers
Von David Elliott
Fr. David Elliott ist Priester des Personalordinariats Unserer Lieben Frau von Walsingham. Dabei handelt es sich um eine diözesanähnliche Institution der römisch-katholischen Kirche auf dem Gebiet von England, Schottland und Wales für anglikanische Gläubige und Gruppen, die in die volle Gemeinschaft mit der katholischen Kirche aufgenommen werden möchten, ohne ihr besonderes hochkirchlich-anglikanisches Erbe aufzugeben. Das Ordinariat wurde 2011 von Papst Benedikt XVI. errichtet und steht unter dem Patronat des hl. John Henry Newman. Erster Ordinarius war Keith Newton, der ehemalige Bischof von Richborough der Church of England, der 2011 zur römisch-katholischen Kirche übertrat. Heute wird das Ordinariat von Bischof David Arthur Waller gleitet, der ebenfalls 2011 von der anglikanischen zur katholischen Kirche übertrat. Der Priester David Elliott ist Leiter der Theologie an der Oratory School, die sich in South Oxfordshire zwischen London und Oxford befindet. Gegründet wurde die Schule von John Henry Newman am 2. Mai 1859 ursprünglich in Birmingham. weiter...
Überlegungen zur Rechtfertigungslehre
Von John Henry Newman
Im Jahr 1837 hielt John Henry Newman im Seitenschiff der Universitätskirche „St Mary the Virgin“ in Oxford seine „lectures on justification“, eine Vorlesungsreihe über den reformatorischen Begriff der Rechtfertigung. Als Geistlicher der Kirche von England wollte er die protestantischen und römisch-katholischen Kontroversen zwischen der Rechtfertigung einerseits und der Heiligung anderseits überbrücken. Er vertrat die Auffassung, dass die strenge Trennung zwischen Rechtfertigung und Heiligung nicht schriftgemäß sei. Die Lehre von der Rechtfertigung dürfe innerhalb des NT nicht isoliert gesehen werden. weiter...
Erhebung des hl. John Henry Newman zum Kirchenlehrer am 1. November 2025
Seit ich katholisch geworden bin...
Heiliger John Henry Newman
Papst Leo XIV. wird am 1. November 2025 den hl. John Henry Newman (Johannes Heinrich Newman) zum Kirchenlehrer erheben. Die Kirche vergibt diesen Titel eher selten. Newman wir der 38. Heilige sein, dem diese Auszeichnung zuteil geworden ist. Newman (1801-1890) hat unter anderem wesentlich zur Entwicklung der kirchlichen Lehre über das Gewissen beigetragen. Er war Pfarrer der anglikanischen Kirche, konvertierte 1845 zur katholischen Kirche, empfing zwei Jahre später die katholische Priesterweihe und wurde 1879 zum Kardinal ernannt. Erst 2010 wurde er selig- und 2019 heiliggesprochen. In die Lesehore des katholischen Stundengebets wurde der nachfolgende Text des Heiligen aufgenommen, den er im Rückblick auf seine Konversion geschrieben hatte: „Es schien mir, als hätte ich nach stürmischer Fahrt den sicheren Hafen erreicht.“[1] weiter...
EWTN-TV feiert 25-jähriges Bestehen
CNA Dt. Nachrichtenredaktion
Der Sender EWTN wurde 1981 in den USA von Mutter Angelica gegründet. Seit dem Jahr 2000 sendet EWTN auch aus Deutschland mit einem eigenen deutschsprachigen 24-Stunden-Programm. EWTN unterhält weltweit neben mehrsprachigen TV-Programmen auch Radiosender und Nachrichtenagenturen, unter anderem die deutschsprachige katholische Nachrichtenagentur CNA Deutsch. weiter...
Prälat Moll überreicht Papst Leo XIV. Publikation über neue Märtyrer
Das Zeugnis des Blutes überwindet alle Trennungen
Von Kurt Kardinal Koch, Rom
Am 27. September 2025 konnte Prälat Prof. Dr. Helmut Moll im Rahmen einer Pilgeraudienz auf dem Petersplatz in Rom Papst Leo XIV. seine Publikation „Christliche deutschsprachige Märtyrer (2000-2024). Zum Heiligen Jahr 2025“ übergeben.[2] In der Verkündigungsbulle zum Heiligen Jahr 2025, das Papst Franziskus unter das Thema „Pilger der Hoffnung“ gestellt hatte, heißt es: „Das glaubwürdigste Zeugnis für diese Hoffnung geben uns die Märtyrer.“ So sollte das „Martyrologium des 20. Jahrhunderts“ durch die Märtyrer der vergangenen 24 Jahre ergänzt werden. Als Märtyrer-Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz stellte Prälat Moll ein Büchlein mit 15 Lebensbildern deutscher Märtyrer des 21. Jahrhunderts zusammen. Darunter finden sich der Fidei-donum-Priester Luis Lintner und der Jesuitenpater Otto Messmer, aber auch das evangelikale Ehepaar Johannes und Sabine Hentschel mit ihrem Sohn Simon sowie die freikirchliche Missionarin Beatrice Stöckli und die Bibelschülerinnen Rita Stumpp und Anita Grünwald. Nachfolgend das Vorwort, in dem Kurt Kardinal Koch besonders auf den ökumenischen Charakter dieser Schrift eingeht. weiter...
Pater Vito d´Amato OFM spricht über Chiara Corbella Petrillo
Das Geheimnis der vollkommenen Freude
Von Gabi Fröhlich
Das ergreifende Lebenszeugnis von Chiara Corbella Petrillo (1984-2012) ist ein Geschenk Gottes für unsere Zeit. Es hat unzählige Herzen berührt und im Glauben gestärkt. 2018 wurde der Seligsprechungsprozess eingeleitet. Niemand kennt diese Dienerin Gottes und ihren bewegten Glaubensweg besser als ihr Seelenführer, der sie durch alle Höhen und Tiefen begleitet hat. Es ist P. Vito d‘Amato OFM, der vom 8. bis 16. November durch Deutschland reisen und an verschiedenen Orten über seine Erfahrungen mit Chiara sprechen wird. Gabi Fröhlich, Mitarbeiterin von Radio Horeb, die die Tour vorbereitet hat, stellt die Initiative vor und wirft noch einmal einen Blick auf das außergewöhnliche Leben von Chiara Corbella Petrillo. weiter...
„Warum ich es schrieb – und warum man es lesen sollte“
Das ABC der Guten Nachricht
Von Josef Bordat
Dr. Josef Bordat (geb. 1972) ist katholisch, verheiratet, lebt in Berlin und arbeitet als freier Autor. Er hat Wirtschaftsingenieurwesen, Soziologie, Philosophie, Katholische Theologie und Geschichtswissenschaften in Berlin und Arequipa/Peru studiert. Seine Magisterarbeit trägt den Titel „Begründung des Völkerrechts in der Spanischen Barockscholastik“ (2004) und seine Dissertation ist dem Thema „Gerechtigkeit und Wohlwollen“ (2006) gewidmet. Nach einer Reihe unterschiedlichster Publikationen brachte er nun (8. September 2025) ein reichhaltiges Buch über alle Sonntagsevangelien der kommenden drei Lesejahre heraus,[3] beginnend mit dem Ersten Adventssonntag am 30. November 2025. Das 651 Seiten umfassende Werk ist eine einzigartige Fundgrube für interessierte Gläubige sowie für alle, die im kirchlichen Leben aktiv sind. weiter...
Angelpunkt des Offenbarungs- und Heilshandelns Gottes
Die Wunder in den Evangelien aus christlicher Sicht
Von Josef Bordat
In seinem neuen Buch über die Sonntagsevangelien der drei Lesejahre A, B und C vertieft Dr. Josef Bordat die unterschiedlichsten Themen des christlichen Glaubens. Zum Evangelium nach Markus 5,21-43, das am Dreizehnten Sonntag im Jahreskreis (z.B. am 27. Juni 2027) in der Liturgie vorgetragen wird, geht er ausführlich auf das christliche Verständnis der Wunderberichte in der Bibel ein. Auch anhand des griechischen Urtextes erschließt er zunächst die Nuancen in dieser Erzählung von der wunderbaren Heilung der blutflüssigen Frau und der Erweckung der Tochter des Jaïrus von den Toten. Auf diesem Hintergrund schließt er eine beachtenswerte Abhandlung über das Thema „Wunder“ an, die wir dankenswerterweise im Folgenden wörtlich wiedergeben dürfen. Sie wirft zugleich ein erhellendes Licht auf den Charakter des gesamten Buchs. weiter...
Im November der Toten gedenken
Nachlass zeitlicher Sündenstrafen
Von Richard Kocher
Pfarrer Dr. Richard Kocher, Programmdirektor von Radio Horeb, ist von den Schriften des Neutestamentlers Gerhard Lohfink (1934-2024) sehr angetan. Immer wieder zitiert er aus dem reichen Schatz dieses Gelehrten. Viele Bücher von Professor Lohfink sind nach seiner Lehrtätigkeit an der Universität Tübingen erschienen, so auch das Buch „Maria – nicht ohne Israel: eine neue Sicht der Lehre von der Unbefleckten Empfängnis“, das er 2008 zusammen mit Ludwig Weimer herausgebracht hat. Darauf nimmt Pfr. Kocher Bezug. weiter...
Der „Red Wednesday“ ist nicht nur ein Gedenktag, sondern auch Sendungstag
Wir dürfen uns nicht mit Christenverfolgung abfinden!
Von Florian Ripka
Immer mehr Pfarreien in Deutschland schließen sich der Aktion „Red Wednesday“ an. Diesen „roten Mittwoch“ hat „Kirche in Not“ 2015 ins Leben gerufen; er wird weltweit begangen. Gotteshäuser, Schulen und öffentliche Gebäude werden rot angestrahlt, es finden Gebete und Gottesdienste statt. Kerntermin ist der 19. November. Der Anlass für den „Red Wednesday“ ist leider weniger gut: Weltweit werden Christen verfolgt. Märtyrer sind nicht nur ein Thema in Geschichtsbüchern. Märtyrer gibt es auch heute. Ein Beitrag von Florian Ripka, Geschäftsführer von „Kirche in Not“ Deutschland. weiter...
„Judenchristen“ im Konnersreuther NS-Widerstandskreis
Glaube verpflichtet!
Von Margarete Sedlmeyer
Die Germanistin und Romanistin Dr. Margarete Sedlmeyer (geb. 1940) hat sich bereits in ihrem Beitrag in „Kirche heute“ vom April 2024 mit dem Lebenswerk des katholischen Publizisten Friedrich Ritter von Lama (1876-1944) beschäftigt, der wegen seines Widerstands gegen den Nationalsozialismus – inspiriert durch seine enge Verbindung zu Therese Neumann von Konnersreuth (1898-1962) – am 9. Februar 1944 im Gefängnis München-Stadelheim ermordet wurde. „Wenn wir mittels Vernunft und Glauben erkennen, dass das Außergewöhnliche durch Gott geschieht, müssen wir unser Verhalten danach richten. Glaube verpflichtet“, schrieb Ritter von Lama. Therese von Konnersreuth motivierte ihren Unterstützerzirkel zum Widerstand gegen den Nationalsozialismus aus dem Glauben: „Helfen wird‘s ja nichts, aber ihr müsst es tun“, gab sie ihren Freunden mit auf den Weg. Dass Konnersreuth Menschen ganz unterschiedlicher religiöser Herkunft zum katholischen Glauben führte und der Konnersreuther Kreis von Anfang an NS-Gegner und NS-Opfer umfasste, zeigt sich auch durch einen Blick auf „Judenchristen“ im Konnersreuther Netzwerk. weiter...
Peter Dyckhoffs „Goldenes Buch vom Ruhegebet“ lehrt mystisches Hören im täglichen Umgang mit Gott
Kein Herz ist so weit, kein Verstand so groß...
Von Klaus-Hermann Rössler
In zahlreichen Schriften hat der katholische Priester Dr. Peter Dyckhoff (geb. 1937) das Erbe des hl. Johannes Cassian (ca. 360-435) für die heutige Zeit erschlossen. Auf diesen Mönch geht das sog. Ruhegebet zurück, dem Dyckhoff auch seine Doktorarbeit gewidmet hat. Nun legte er ein Handbuch vor, in dem er vier Schritte zur Einübung des Ruhegebets aufzeigt. Auch wenn dieser geistliche Weg auf der Loslösung von Vorstellungen, Begriffen und eigenen Wünschen beruht, so ist er doch von den verschiedenen Formen fernöstlicher, indischer Meditation klar zu unterscheiden. Dr. Dyckhoff hebt den christlichen Quellgrund des Ruhegebets und die Verwandtschaft zum „Inneren Gebet“ des Teresianischen Karmels hervor. Mit der Bezeichnung „Goldenes Buch“ möchte er zum Ausdruck bringen, dass sich in dieser Schrift seine ganze Erfahrung kristallisiert, ähnlich dem „Goldenen Buch“ des hl. Grignion de Montfort. weiter...
Der Artikel ist veröffentlicht in der Zeitschrift Kirche heute Nr. 11/November 2025
© Kirche heute Verlags-gGmbH (Altötting)
www.kirche-heute.de
[1] Der Text ist entnommen: Apologia Pro Vita Sua, Kapitel V: Meine Geistesverfassung seit 1845, Mainz 1951, S. 275-276, 289.
[2] Helmut Moll: Christliche deutschsprachige Märtyrer (2000-2024). Zum Heiligen Jahr 2025, mit einem Vorwort von Kurt Cardinal Koch, Dominus-Verlag Augsburg 2025, 40 S., DIN A 5, zahlr. Abb., Preis: 5,85 Euro, ISBN 978-3-940879-86-8 – https:// dominusverlag.de/shop/martyrium2025/
[3] Josef Bordat: Das ABC der Guten Nachricht. Anmerkungen zu den Sonntagsevangelien, tredition 2025, Softcover, 651 S., 24,00 Euro, ISBN 978-3-384-63700-0, shop.tredition.com