Mai 2009

Das Wunder der Wende

Interview mit Joachim Jauer

Vor kurzem erschien ein bewegendes Buch über den Zusammenbruch des Kommunismus in Osteuropa. Unter dem Titel „Urbi et Gorbi. Christen als Wegbereiter der Wende“ schuf Joachim Jauer, der langjährige DDR-Korrespondent und ZDF-Studioleiter in Berlin, ein großartiges Zeitdokument. Es ist spannend geschrieben und gewährt einen überwältigenden Einblick in die Ereignisse vor 20 Jahren. Gerade als Christen dürfen wir für dieses Zeugnis außerordentlich dankbar sein. Im Anschluss an ein Exklusiv-Interview mit dem Autor stellen wir das neue Buch in Auszügen vor, welche besonders die Gestalt Johannes Pauls II. beleuchten. Im Blick auf den Seligsprechungsprozess ein höchst aktueller Beitrag. weiter...

 

Wojtyla lehrte die Menschen den aufrechten Gang

Von Joachim Jauer

Joachim Jauer wurde 1940 in Berlin geboren, studierte Philosophie und Philologie und arbeitete seit 1965 beim ZDF, insbesondere als Korrespondent für die DDR und Ost-Europa. Wie der Titel „Urbi et Gorbi“ verrät, geht Jauer in seinem neuen Buch ausführlich auf die Rolle ein, die Johannes Paul II. bei der Befreiung Osteuropas vom kommunistischen Joch gespielt hat. Das Geheimnis des polnischen Papstes, dem Jauer eine entscheidende Bedeutung beimisst, durchzieht seine Darstellung wie ein roter Faden. „Mein Nachdenken über 1989“, so Jauer, ist „keine verklärende Rückschau, sondern noch immer Staunen über diesen einmaligen Gang der Geschichte“. Die nachfolgenden Auszüge aus seinem Buch sind bedachtsam ausgewählt, so dass der innere Zusammenhang und auch die Spannung erhalten bleiben. weiter...

 

Das Papstattentat und Fatima

Von Joachim Jauer

Am 13. Mai 1981 versuchte der Türke Mehmet Ali Agca während einer Pilgeraudienz auf dem Petersplatz in Rom, den Papst mit drei gezielten Schüssen zu töten. Bis heute ist ungeklärt, ob der bulgarische Geheimdienst Auftraggeber Agcas war. weiter...

 

Für die Freiheit der Rede, der Wissenschaft und der Therapie

Aus aktuellem Anlass gehen renommierte Persönlichkeiten mit nachfolgender Erklärung an die Öffentlichkeit, um ihre Stimme gegen totalitäre Bestrebungen der Homosexuellen-Verbände zu erheben. Sie rufen alle Menschen guten Willens auf, sich dieser Erklärung anzuschließen. Denn erneut versuchen Vertreter der Homosexuellen-Verbände zusammen mit Bündnis 90/Die Grünen die Rede-, Wissenschafts- und Therapiefreiheit zu beschränken. weiter...

Es besteht Handlungsbedarf!

Von Weihbischof Andreas Laun

Aufgrund tiefster Überzeugung unterstütze ich den Aufruf von Gabriele Kuby. Warum? Erstens um der Freiheit willen! Seit Jahren schon dehnen die Behörden des Staates, gedrängt von bestimmten Gruppen, ihre Kompetenzen mehr und mehr aus und zwar auf Kosten der Freiheit! Ganz allgemein ist die Intimsphäre der Menschen ein Bereich bedrohter Freiheit geworden, von der Schulerziehung bis zur Gender-Ideologie! Unabhängig von der Frage, ob homosexuelle Neigungen veränderbar sind oder nicht, es geht zunächst um die Freiheit, die Freiheit des Denkens, des Redens, des Schreibens. weiter...

 

Bruder Konrad-Jahr 2009

Von Notker Hiegl OSB

2009 wird in Altötting als Jubiläumsjahr zu Ehren des hl. Bruder Konrad von Parzham begangen. Anlass ist seine Heiligsprechung vor 75 Jahren am 20. Mai 1934. Als Leitwort für das Wallfahrtsjahr wurde ein Wort ausgewählt, das Papst Johannes Paul II. im Blick auf die Alexiuszelle geprägt hat, wo Br. Konrad im stillen Gebet den Gegenpol zu seiner aufzehrenden Arbeit an der Pforte fand: „Durchbrechen wir im Alltag die Mauer des Sichtbaren, um überall den Herrn im Auge zu behalten!“ Wallfahrtsrektor Prälat Ludwig Limbrunner erklärt dazu in seinem Geleitwort: „Die aufgebrochene Wand in der Alexiuszelle ermöglichte Bruder Konrad stets den unverstellten Blick zum Tabernakel der Klosterkirche St. Anna. Dort spürte er den lebendigen Herzschlag Gottes. Dort schöpfte er Kraft.“ Ein Blick auf das Leben des Heiligen zum Jubiläumsjahr. weiter...

 

Zehn Jahre Museum „Ars sacrale“

Von Erich Maria Fink

Vor 10 Jahren eröffnete der Künstler Bernd Cassau das Museum „Ars sacrale“. Als Zeichen für die geistliche Dimension sakraler Kunst kommen die Einnahmen des Museums regelmäßig einer Schule für Blinde zugute. Erst kürzlich konnte der Inhaber die Eintrittsgelder vom Jahr 2008 der Leiterin der Pauline-Schule, Schwester Ancilla König, überreichen. Zum Jubiläum werfen wir einen Blick auf die Anliegen und spirituelle Ausrichtung des Künstlers. weiter...

Exerzitien mit Maria Livia in Wigratzbad

Von Silvie Giardin

Die inzwischen weltbekannte Seherin Maria Livia Galliano de Obeid aus Argentinien wird vom 22. bis 25. Juli 2009 die Gebetsstätte Wigratzbad besuchen und Exerzitienvorträge halten. Ihr Wirken zieht Tausende von Menschen an und führt sie auf den Weg der Neuevangelisierung. Ein endgültiges Urteil der Kirche über die Ereignisse, die vor gut zehn Jahren im Verborgenen begonnen haben, liegt noch nicht vor. Doch begleitet sie die Entwicklung des Gnadenorts und der ständig wachsenden Gebetsgemeinschaft wohlwollend und mit pastoraler Fürsorge. weiter...


850 Jahre Marienwallfahrt Haindorf in Böhmen

Von Barbara Probst-Polášek

Prof. Barbara Probst-Polášek unterrichtet Klassische Gitarre an der Hochschule für Musik und Theater in München. Sie stellt den Marienwallfahrtsort Haindorf (Hejnice), aus dem ihre Familie väterlicherseits stammt, in der heutigen Tschechischen Republik vor, der dieses Jahr sein 850-jähriges Jubiläum feiert. Den Festgottesdienst am großen Wallfahrtstag, dem 2. Juli 2009, wird Bischof Joachim Reinelt aus Dresden-Meißen feiern. Seit alter Tradition trägt der Wallfahrtsort den Titel „Maria Heimsuchung“ und feiert an diesem Fest sein Patrozinium. weiter...